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17 September 2020

STF behält die Offenlegung der Dirty List bei

Am vergangenen Montag (14) hat der Bundesgerichtshof (STF) festgelegt, dass die Liste der Arbeitgeber, die Arbeitnehmer unter Bedingungen analog zur Sklaverei eingereicht haben, die als „Dirty List“ bezeichnet werden, beibehalten wird.

Die Liste, die international als wichtiges Instrument des brasilianischen Staates zur Bekämpfung der Sklavenarbeit anerkannt ist, wurde von der brasilianischen Vereinigung der Immobilienentwickler (Abrainc) angefochten, die den institutionellen Rahmen in Frage stellte und argumentierte, dass die Veröffentlichung durch ein spezifisches Gesetz geregelt werden muss.

Der STF stimmte mehrheitlich dafür, die Liste beizubehalten. Nach Ansicht des Berichterstatters Marco Aurélio Mello ist die Offenlegung durch das Gesetz über den Zugang zu Informationen gerechtfertigt, da es ein Instrument der Transparenz ist. Der Berichterstatter wurde vollständig von den Ministern Cármen Lúcia, Dias Toffoli, Luiz Fux, Gilmar Mendes, Ricardo Lewandowski und Rosa Weber begleitet.

Mit Informationen von Agência Brasil und Conectas

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